Der Faire Markt Königsdorf stellt sich vor

Täglich kaufen wir ein, täglich konsumieren wir. Vieles davon wird von Menschen auf der Südhalbkugel der Erde produziert. Sie zahlen den Preis für die Abwärtsspirale auf unserer ständigen Suche nach dem billigsten Produkt: Hungerlöhne, Ausbeutung, Verelendung. Da sich die Wirtschaftsmacht auf der Nordhalbkugel konzentriert, haben sie wenig Chancen. Eine ihrer Chancen heißt: Fairer Handel. Fair gehandelte Lebensmittel gibt es schon häufig in Supermärkten, mehr noch in Fachgeschäften mit der Bezeichnung Weltladen. Fairer Handel bedeutet: Wir zahlen freiwillig etwas mehr. Da die Importeure und der Weltladen nicht gewinnorientiert arbeiten, kommt von dem „Mehr“ ziemlich viel bei den Produzenten an. So viel, daß es auch noch für Sozial- und Gesundheitsversorgung und Bildung reicht.

Der Faire Markt Königsdorf ist eine Art Mini-Weltladen. Direkt neben der alten St.-Sebastianus-Kirche an der Aachener Straße liegt unser kleines aber feines, ehrenamtlich geführtes Ladenlokal. Dort bekommen Sie hochwertigen Kaffee, Tee, Kakao, Schokoladenerzeugnisse, Honig, Wein, Reis, Süßigkeiten und manches mehr. Oft bio, immer fairtrade.

 

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Übrigens: Frechen ist vor vier Jahren als „FairTrade Stadt“ ausgezeichnet worden und sorgt seitdem für die Verfügbarkeit fair gehandelter Waren in Gastronomie und Einzelhandel. Der Arbeitskreis Fairer Markt in Königsdorf, seit 20 Jahren aktiv, zählt neben dem Weltladen Frechen und anderen Initiativen zu den Motoren dieser erfreulichen Entwicklung.

 Artikel KStA vom 11.03.2016

 




 

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